Gernot Hilliger privat

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Gero Hilliger: Wahrheit gegen Medienkampagne

Stellungnahme zu diffamierenden Wikipedia- und Presse-Artikeln 

Bereits seit 1994 muss ich immer wieder erleben, dass ich in den Medien als Top-Agent in einer obskuren Spionagestory dargestellt werde.
Damals hatte die „Morgenpost“ unter einer großen Titelzeile mit Fragezeichen verschiedene willkürlich aus meinen
Stasi-Unterlagen herausgesuchte Sachverhalte zu einem Abgrund von viel Lügen, Dichtung und wenig Wahrheit verknüpft.


Morgenpost Berlin von  1994

Dass dieser Artikel in Teilen unwahr oder masslos übertrieben war, wurde dann auch während meiner Gerichtsverhandlung und
im Urteil 1996 festgestellt (siehe Gerichtsurteil unten).

Der Autor des Mopo-Artikels von 1994, Lutz-Peter Naumann, stand damals selbst im Verdacht, ein Stasi-Agent zu sein.

Lutz-Peter Naumann 

Zu seiner Verurteilung kam es später nicht mehr, da er 1996 verstarb.
Sein Artikel war voll von Unwahrheiten und Verdächtigungen. Ausgelöst wurde der Mopo-Artikel wenige Wochen nach
der Veröffentlichung meiner politischen Karikaturen gegen den damaligen SPD-Ministerpräsidenten Stolpe, die ich im Auftrag
des CDU-Politikers Dieter Dombrowski zur Unterstützung seines Wahlkampfes in Brandenburg kostenlos zeichnete.  
Stolpe stand im Verdacht, ehemaligen Stasi-Mitarbeitern “Asyl” zu gewähren.

Diffamierender Artikel bei Wikipedia von dem Desinformations-Autor Stefan Appelius

Nun wurden im Sommer 2010 über mich wiederum längere Artikel in mehreren Zeitungen, in Online-Foren und bei Wikipedia veröffentlicht,
die ein verzerrendes und diffamierendes Bild meiner Lebensgeschichte zum Besten geben. Es ist offensichtlich in Boulevard-Kreisen
wesentlich interessanter, reisserische Skandalberichte als komplizierte und wahrheitsbezogene Sachverhalte darzustellen. Diese neue
Desinformationskampagne wurde politisch gelenkt, wobei die ungeistige Urheberschaft bei dem
„Politikwissenschaftler“ Stefan Appelius liegt.
 Es ist eindeutig, dass der anonyme Autor des infamen Wikipedia-Eintrags auch der dubiose Stefan Appelius ist.


Stefan Appelius ist ein geltungssüchtiger Lügner

  Geltungssüchtiger Lügenautor Stefan Appelius 

Ein Wicht macht sich wichtig - von eigenen Abgründen getrieben
Initiator der skrupellosen Rufmord-Kampagne ist der Spezialist für Desinformationen Stefan Appelius .


Es mutet schon ungeheuerlich an, dass dem bösartigen und niederträchtigen Schreiberling Stefan Appelius gestattet wird,
aus dem Verborgenen bei Wikipedia über Menschen des öffentlichen Lebens mit Hilfe von zwielichtigen Stasi-Akten
einen diffamierenden und verfälschten “Lebenslauf” zu fabrizieren. Das öffnet dem Rufmord und der öffentlichen Verleumdung Tür und Tor.
Ich habe grösste Zweifel, dass Appelius seinen angeblichen Doktortitel auf redliche Art und Weise erworben hat.
Dies sollte von autorisierter Stelle geprüft werden. Ein echter Wissenschaftler bedient sich nicht der bewussten Verfälschung
einer Prominenten-Biografie unter dem Deckmantel der historischen Forschung, um endlich selbst in der Öffentlichkeit bemerkt zu werden.
Seine eigenen Leistungen kennzeichnen ihn allerdings nur als unbedeutenden und geltungssüchtigen Versager, der verzweifelt versucht
auf diese schäbige Weise in den Medien zu landen. 

Zum Beispiel wird in dem Wikipedia-Artikel die groteske Behauptung aufgestellt, dass ich das Gedenkkreuz eines erschossenen
Flüchtlings nach Ostberlin verbracht haben soll. Warum hätte ich das tun sollen? Was hätte mir das genützt?
Diese Aktion wäre schon deshalb unmöglich gewesen, weil bei der intensiven Grenzkontrolle das Gedenkkreuz entdeckt worden wäre.
Ich hätte damit eine Verhaftung riskiert.
Ich gehe davon aus, dass der MfS-Offizier Adolf Storch auf diese Art künstlich Erfolgsmeldungen für sein Ministerium produzierte,
um seine eigenen Leistungen aufzuwerten.

Ein Beispiel für meine wirklichen Aktivitäten ist die Tatsache, dass ich Anfang der 80er Jahre in Gegenwart des Politikers
Dieter Dombrowski ein DDR-Grenzschild in der Nähe von Coburg unter Lebensgefahr abmontiert habe (siehe Foto).

  Abbau eines Grenzschildes an der DDR-Grenze durch Gernot Hilliger

Auf dem Foto halte ich ein abmontiertes Grenzschild der DDR.
Dieses Schild übergab ich zur Dokumentation für die “Gesellschaft für Menschenrechte” an Dombrowski (auf dem Foto rechts).

Politische Plakate und Karikaturen gegen die DDR
Weitere Beispiele meiner DDR-feindlichen Aktivitäten waren Entwürfe politischer Plakate und Karikaturen
zur der Thematik „13. August“ und „17. Juni“, sowie politische Karikaturen gegen die DDR in den 80er Jahren.
Diese Plakate habe ich bereits seit 1975, also 3 Jahre vor meinem MfS-Kontakt, grundsätzlich unentgeltlich gestaltet.
Darüber hinaus habe ich sogar für die DDR-feindliche “Gesellschaft für Menschenrechte” von 1983 bis 1989 über 9000.- DM gespendet.

Plakate gegen die DDR von Gernot Hilliger

Grafiken gegen die DDR von Gernot Hilliger

Unwahrheiten und Verdrehung von Tatsachen durch Appelius

Als Grund für die jetzige Veröffentlichung muss herhalten, dass angeblich erst jetzt die Stasi-Akten “erstmals vollständig
ausgewertet wurden
” und “das Ausmaß und die Details seiner Denunziation ...durch eine 2500 Seiten starke Stasi-Akte bekannt“ wurden.
Für diese gelogene Behauptung bleibt der ewig erfolglose und geltungssüchtige Autor Stefan Appelius jeden Beweis schuldig.
Er unterstellt damit in arroganter Weise, dass es allein seinem Sachverstand zu verdanken ist, neue Erkenntnisse aus
der Aktenauswertung gewonnen zu haben, wozu das Kammergericht in Berlin damals also nicht fähig war.
Vielmehr ist richtig, dass alle IM-Akten zu meiner Person bereits 1994 vorlagen und vom Gericht eingehend ausgewertet wurden.
Sämtliche Anschuldigungen in den aktuellen Veröffentlichungen sind nicht neu und wurden bereits vom Gericht 1996
teilweise als unzutreffend charakterisiert (vgl. untenstehende Auszüge aus dem Urteil). 

Es ist schon erstaunlich, dass Appelius mit keinem Wort die Tatsache erwähnt, dass ich von mehreren Stasi-Spitzeln während
der Haftzeit verraten wurde, wofür ich dann mehrere Jahre unschuldig im Zuchthaus der DDR sitzen musste.
Weiterhin verliert Appelius kein Wort über die Tatsache, dass bis zum Ende der DDR mein Telefon und die Wohnung meiner
Verlobten Kristina Heynert in Ostberlin abgehört wurden, um mich bei meinen Besuchen dort abzuschöpfen. (Maßnahme B der Abteilung 26).
Die Ergebnisse dieser Abhör-Aktionen wurden dann von dem MfS-Offizier Storch als meine IM-Informationen dargestellt.
Keiner der Autoren von SUPERILLU, MORGENPOST; WELT, BILD oder SPIEGEL-online hat mich jemals befragt über
den Wahrheitsgehalt meiner Stasiakten. Denen wurde blind geglaubt, obwohl längst bekannt war, dass dort viel Unwahres stand..

Auch in den Stasi-Akten von anderen, wie z.B. Dr. Ralph Neuhaus, (OPK-Akte MfS, XV 3047/84) findet man eindeutige Berichte
über die Abhör-Aktionen (Maßnahme -B-) in der Wohnung meiner Verlobten von 1984 gegen mich.

Abhöraktion der Stasi in der Wohnung meiner Verlobten und meines Telefons

Stasi Abhörtechnik in der Wohnung  meiner Verlobten

Stasi Maßnahmen gegen Gernot Hilliger

Stasi Abhörtechnik in der Wohnung und operative Erfassung


Kein Schaden für Dritte
Stefan Appelius behauptet auch wider besseren Wissens, dass dem Dieter Dombrowski “großer Schaden entstanden ist”. 
Vielmehr ist das Gegenteil richtig. Dombrowski hat jahrelang von meiner kostenlosen Wahlkampfhilfe profitiert. Ich bin heute noch
mit Dieter Dombrowski befreundet, der meine wahre Geschichte kennt.
In meinem Gerichtsurteil ist ausdrücklich festgehalten, dass “ein nachweisbarer Schaden für Dritte nicht eingetreten ist.”
Soviel zur Glaubwürdigkeit des “Wissenabschaffers” Stefan Appelius.

 Stefan Appelius produziert  Bullshit

Kein Hinweis auf meine unschuldige politische Haft in der DDR und meine Rehabilitierung in der Hetzkampagne

Es ist schon verwunderlich, dass die gleichen Medien, die 2010 eine üble Hetzkampagne gegen mich führten,
 bisher keine Notiz von meinen 10 Weltrekorden nahmen,
obwohl einiges davon im Fernsehen zu sehen war. Ebenfalls wurde nicht darüber berichtet, dass ich in der DDR 4 1/2 Jahre unschuldig
im Stasi-Zuchthaus saß, wofür ich später rehabilitiert wurde. Allerdings jetzt, wo ihnen ein unseriöser Schreiberling unter dem Deckmantel
einer “wissenschaftlichen Arbeit” eine skandalöse Spionagestory anbot, da wurde ich plötzlich so prominent und interessant,
dass man dem Thema große Schlagzeilen widmete, obwohl die Informationen vor allem aus zwielichtigen Stasi-Akten stammen,
deren Wahrheitsgehalt man aber um der Sensation willen tunlichst vermied zu überprüfen. 

Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche historische Bedeutung Stefan Appelius 40 Jahre zurückliegenden Geschehnissen
beimisst, um daraus jetzt eine spektakuläre Meldung ohne Neuigkeitswert zu fabrizieren.

Ein von mir im Vorfeld angebotenes Klärungsgespräch ignorierte Appelius ebenso wie meine entlastenden Dokumente.
Das lässt nur den Schluss zu, dass das Ziel der infamen Desinformations-Kampagne gegen mich nicht die historische Aufklärung war,
sondern dass Appelius seine ehrgeizigen Karriereziele auf diese unsaubere Art und Weise befördern wollte.
 Er nutzte die “Saure-Gurkenzeit” des Sommers 2010, um gezielt ein skandalträchtiges Thema über einen Prominenten
an den Mann zu bringen. Appelius nahm dafür rücksichtslos in Kauf, dass mein öffentliches Ansehen und meine berufliche Existenz
auf diese Weise grossen Schaden erleiden würde. Im unmittelbaren Umfeld des Appelius ist er bekannt als egozentrisch, rücksichtslos
und hochgradig geltungssüchtig. Besonders unangenehm fällt er auf durch seine Minderwertigkeitskomplexe, die er durch
Überheblichkeit und Wichtigtuerei kompensiert. 

Skandalpresse lügt rücksichtslos zur Steigerung der Auflage

Es ist schon ziemlich hanebüchen und unverschämt, wenn die Illustrierte “Superillu” schreibt:
„Der Schaden, den er bei seinen Opfern anrichtete, war im Prozess nur ein Randthema“.
Woher hat der Redakteur diese unwahre Information, die ihm erlaubt, im Nachhinein dem Gericht eine schlampige Prozessführung
zu unterstellen? Der Redakteur war nicht bei der öffentlichen Verhandlung dabei. Ebenfalls hat er sich auch nicht vor der Veröffentlichung
bei mir gemeldet, um die Wahrheit zu erfahren. Solche Journalisten sind verantwortlich für den Bergriff “Lügenpresse”

Die Artikel kolportieren auch, dass ich für meine DDR-feindlichen Plakate und Grafiken von der Stasi bezahlt worden sei.
Es ist schon eine ungeheuerliche Verdrehung der Wahrheit, die Stasi hätte feindliche Aktivitäten gegen die DDR auch noch finanziert.
Hinreichend dürfte bekannt sein, dass die Stasi immer versucht hat, solche Aktionen zu verhindern,
notfalls auch gewaltsam, wie die Stasi-Mordfälle GartenschlägerMoldenhauer und Eigendorf usw. zeigen.

  Wie wirkungsvoll der MfS-Offizier Adolf Storch (vgl. Vorgeschichte oben) mich vor Stasi-Racheakten geschützt hat,
habe ich damals öfter durch ihn selbst erfahren. Die Stasi hatte nicht nur viele Spitzel, z.B. den Arzt Dr. Jochen Ponikau, s. Anlage 1 und 2,
sondern sogar den Mörder und Stasi-IM Aribert Freder auf mich angesetzt, der damals gezielt meine Bekanntschaft gesucht hatte
und sich ständig für meine DDR-feindlichen Aktivitäten, Plakate und Vorträge interessierte.
Dieser Aribert Freder ermordete Moldenhauer, der mit DDR-feindlichen Plakaten öffentlich demonstrierte.
Ähnliche Plakate habe ich jahrelang gestaltet. Ich musste immer damit rechnen, dass das Schwert der Stasi mich traf.

Ich wurde niemals von der Stasi für meine DDR-feindlichen Plakate bezahlt, denn das hätte sicher in den Akten gestanden.
Auch in diesem Punkt haben die Medien auch die Unwahrheit geschrieben. Finanziert hat die Stasi allerdings ihre ideologischen
Helfershelfer im Westen, wie die westdeutsche „Friedensbewegung“, Stasi-Spitzel im Deutschen Bundestag und in den Parteien,
DDR-freundliche Journalisten, Künstler, Schriftsteller, kommunistische Tarnorganisationen, kommunistische Hassprediger und
nicht zuletzt ist die finanzielle Unterstützung linker Protestbewegungen in Westdeutschland zu nennen.
Viele von diesen Sympathisanten des DDR-Regimes haben später beachtenswerte Karrieren in die höchsten politischen Ämter
im vereinten Deutschland gemacht.

Stasi Agenten im Westen

Ich habe mit dem Namen „Dantes“ Quittungen unterschrieben für Geld, das ich zuvor selbst für Adolf Storch ausgegeben hatte.
Storch hatte sich regelmäßig im Quelle-Katalog Waren ausgesucht, die ich im Westen kaufte und bei den Besuchen in den Osten
mitbrachte. Da Storch als MfS-Offizier über kein Westgeld verfügte, mussten diese Transaktionen kaschiert werden.
Er nutzte die Möglichkeit seines „Westgeld-Budgets“, um mir meine finanziellen Auslagen gegen Quittung zu erstatten.
Das funktionierte erstaunlich gut. Erst viel später wurde mir klar, dass diese Quittungen zur Taktik Storchs gehörten, belastende
“Faustpfänder” gegen mich zu sammeln, um mich zu gegebener Zeit erpressbar zu machen.
Diese Quittungen werden mir heute als “Agentenlohn” zur Last gelegt. Aus den Stasi-Akten ist der wahre Sachverhalt
nicht zu erkennen, denn Storch konnte dort nicht seine eigenen Westgeld-Geschäfte dokumentieren.
Storch schlug auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe.

 Geld für angebliche Agententätigkeit habe ich nie erhalten und ich hätte dies auch abgelehnt. Den Decknamen „Dantes“
gab ich mir selbst in Anspielung auf das Schicksal des Romanhelden Edmond Dantes aus dem Roman „Der Graf von Monte Christo“,
welcher sich an allen gerächt hat, die ihn unschuldig in den Kerker gebracht hatten. Mein Ziel war es ebenfalls, mich an
den Verantwortlichen zu rächen, derentwegen ich in meiner Jugendzeit unschuldig im DDR-Zuchthaus gesessen hatte. 

Weiter steht in den Artikeln, dass mir sogar mehrere Orden symbolisch an die Brust geheftet“ wurden. War der Autor Zeuge der
Ordensverleihung oder glaubt er blind allen Stasi-Dokumenten? Diese angeblich mir verliehenen Verdienstmedaillen waren
ein Schachzug des MfS-Offiziers Adolf Storch, der seine Arbeit und seine Verdienste als Führungsoffizier gegenüber den Vorgesetzten
erfolgreich darstellen wollte.
Um so viele hohe Auszeichnungen zu bekommen, hätte man wirklich ein Topagent gewesen sein und grossen politischen Schaden
anrichten müssen, was dann aber auch ein entsprechend hohes Strafmass nach sich gezogen hätte. Ich bin aber nur zu einer
Bewährungsstrafe verurteilt worden. Storch hat mir erst nach der Verhandlung gebeichtet, dass er mir ohne mein Wissen
diese Orden verliehen hat. Weiterhin gestand er mir, meine so genannte „IM-Tätigkeit“ dadurch wertvoller gemacht zu haben,
dass er mir Berichte anderer Quellen sowie von Stasi-Abhörprotokollen zugeschrieben hat. 

In den Artikeln steht auch: „Er schnitt Gespräche auf Tonband mit, die er dann bei seinem Führungsoffizier ablieferte“.
Dies ist wieder die Unwahrheit. Wie hätte ich das ohne entsprechende Technik machen können, denn dies hätte auch in den
Akten gestanden. Demgegenüber ist in verschiedenen Unterlagen erkennbar, dass die Stasi gegen mich ihre Abhörtechnik,
die Maßnahme B (Wanze), eingesetzt hat.


Die hier dargestellte Problematik zeigt wieder eindrucksvoll, wie schnell und rücksichtslos das durch unsere Rechtsprechung
geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht durch skrupelloses Vorteilsstreben unterlaufen wird. Da wird man schnell zum Gegenstand
des öffentlichen Interesses hochgejubelt, obwohl bisher davon in diesen Medien keine Rede war. Hinter einem solchen
fadenscheinigen Informationsinteresse ihrer Leser verschanzen sich dann die verantwortlichen Medienvertreter, um Einsprüche
gegen die wahrheitsentstellten Veröffentlichungen abzuwehren.
 

Gerichtsurteil 1996 (Auszüge)

"Der Angeklagte lehnte es ab, konkrete Aufklärungsaufträge seines FO (Führungsoffiziers) zu erfüllen." (Seite 7) 
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"Der Angeklagte erklärte dem Zeugen Storch vielfach, dass er eine Zusammenarbeit mit dem MfS ablehne.
Eine schriftliche Verpflichtungserklärung gab er nicht ab." (Seite 8)
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"Abgesehen hiervon bekämpfte er jedoch vom Westen aus das DDR-Regime und die Menschenrechtsverletzungen
offen in scharfer Form, insbesondere durch seine Publikationen und seine Mitarbeit in der IGfM und AGO.
Bei den Treffen mit seinem FO forderte er wiederholt, für die in der DDR gegen ihn ergangenen Verurteilungen
förmlich rehabilitiert zu werden." (Seite 8)
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"Als im vorliegenden Verfahren die Wohnung des Angeklagten durchsucht worden war, wurde im Sommer 1994
in mehreren Zeitungen über den Tatvorwurf berichtet. Dabei wurde in Teilen der Presse die Behauptung aufgestellt,
er habe die in einem Notizbuch entdeckten Namen von 88 fluchtwilligen DDR-Bewohnern an das MfS verraten.
Für diese unzutreffende Behauptung gab es von Anfang keinerlei Anhaltspunkte.
Die öffentliche Berichterstattung hat dem Angeklagten beruflich geschadet."
(Seite 5)
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"Strafmildernd wirkte sich weiterhin das ungewöhnlich schwere Schicksal des Angeklagten in der damaligen
DDR aus, wobei die rechtsstaatswidrigen Verurteilungen und die unmenschlichen, seine Gesundheit nachhaltig
beeinträchtigenden Haftbedingungen besonders hervorzuheben sind. Ferner hat der Senat nicht außer Acht gelassen,
dass der Angeklagte im Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren - auch aufgrund einer teilweise unzutreffenden
öffentlichen Berichterstattung - berufliche Nachteile erfahren hat.” (Seite 12)
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Auch ist durch seine Tätigkeit ein nachweisbarer Schaden für Dritte nicht eingetreten." (Seite 13)
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